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Chor “Via Nova” Sittensen e.V.


Ohren- und Augenschmaus beim Kinderferienchor von Via Nova

Die Mitglieder des Chores Via Nova Sittensen, die im Rahmen des Kinderferienprogramms erstmalig an zwei Tagen zehn Kinder zu einem Kinderferienchor zusammengeführt haben, sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden und auch die Eltern staunten nicht schlecht über die Leistungen ihrer Kinder, als diese ihre Lieder mit Stolz und viel Elan am Freitag präsentierten.
Insgesamt zehn Lieder hatten die Kinder gelernt und überraschten mit besonderen Choreographien, wenn zum Beispiel der „Gorilla mit der Sonnenbrille“ tanzte oder die Eule mit ihren Flügeln winkte, sich bis zur Sonne streckte oder mit dem Hinterteil wackelte. Bei der „Superfete“ kam das richtige Disco-Feeling auf und beim „Schrottrock“ wurde nicht nur auf alten Kartons und Schüsseln musiziert, sondern Pascale blies sogar gekonnt in seine echte Posaune. Auch andere Kinder, wie zum Beispiel Emily an der Gitarre, Pia Hausschild am Glockenspiel, sowie Pia Behrens und Yasmina am Klavier, konnten sich instrumental beim Song „Ab durch die Mitte“ einbringen. Außerdem sammelten die Kinder Erfahrungen mit mehrstimmigen Stücken, denn durch die Unterstützung der Betreuer vom Chor Via Nova konnte beispielsweise das afrikanische Lied „Masithi“ sogar dreistimmig gesungen werden. Für den Part des Vorsängers fanden sich die drei Mädchen Neeltje, Yasmina und Pia Behrens. Das Lied „Pizza in den Haaren, Spaghetti auf der Hos‘“ konnte aus vollem Herzen gesungen werden, wurden doch die Kinder an beiden Tagen mit genau diesen Speisen verpflegt. Und wenn die Kinder von den Gummibären singen, die so gut auf Omas Hut kleben, dann versteht es sich von selbst, dass dieser Hut auch hergestellt und gezeigt wird. Ebenso durfte der selbst gebastelte farbenprächtige Indianerschmuck nicht fehlen, als es hieß „Da sprach der alte Häuptling, der Indianer.“
Bevor der Hit „Der Popel“ aufgeführt wurde, war aus den Reihen der Kinder zu hören „Jetzt kommt das beste!“; und der Ratschlag darin, sich seiner Freundin gegenüber stets nobel zu zeigen und ihr doch einen Popel zu schenken, amüsierte dann auch das Publikum.
Bei so viel konzentrierter Arbeit hatten die Betreuer natürlich auch für Spiel und Spaß zwischendurch gesorgt und ein Highlight bei den extrem hohen Temperaturen am Freitag war wohl für alle die Wasserbombenschlacht.
Am Ende waren die kleinen Sängerinnen und Sänger im Alter von sieben bis zehn Jahren zu einer richtigen Gemeinschaft zusammengewachsen und die Gruppe hatte sichtlich Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren.